Turn off the light – review

Sixty Second Idea to Improve the World

The idea: Turn off the light

A woman presented her idea in one of the BBC podcasts: She wished that the lights all around the world would be switched off once a year/month and stated that she would get a fundamental vibe off the stars and milkyway because it makes us marvel at the world around us and realize that we all are deeply connected to the universe.

As for myself, I like the darkness and thus I would basically like her idea as well. Switching off the lights everywhere around the world sounds pretty interesting but there are a few aspects that might challenge this.

  1. Stars aren’t very visible in every country

    There might be some places where night skies are very present and breathtaking(for example in Australia or the Alps) but most city skies are virtually empty of stars. Watching a completely dark sky is actually nothing unusual, so a lot of people wouldn’t see the „special event“ as special if there’s not much to see.

  2. No guarantee that every light is shut off

    Making sure that every single light is shut off sounds quite challenging to me, if not impossible. There will always be people who „break the rules and don’t care about an event like this“. Also, important emergencies happen all around the world; there will always be some light left (ambulance lights, car lights, etc.)

  3. How exactly does it change the world?

    I don’t think it would leave remarkable changes on this world. Things might be turned around for one day but that’s it. There are other ideas that could offer steady improvement but this idea doesn’t really change something at all.

Geschichtlicher Bezug

Geschichte Europa_Tschechien

  • Historischer Kontext (Zeit Franz Kafkas)
  • Tschechien gab es damals noch gar nicht als eigenen Staat, es gehörte zu Österreich-Ungarn
  • 28.10.1918 Erster tschechischer Staat
  •  1864 tschechisch wird als Landessprache eingeführt
  • Kafkas Muttersprache war deutsch und er schrieb auf Deutsch

Belle Epoque
– Rivalitäten, des 1.Weltkriegs 1914-1918  

Deutschland,
Österreich-Ungarn,
Osmanisches Reich,
Bulgarien
Frankreich,
GB, Russland,
Italien, USA … und weitere
–> die Entente
  • Verbesserungen in verschiedenen Lebensbereichen, z.B. Medizin und Hygiene, Industrie, Elektrotechnik, Industrialisierung
  •  Zeit der „kleinen Angestellten, die nach viel-stündigen Arbeitstagen in die lichtarmen Hinterhofquartiere der schnell wachsenden Städte zurückkehrten“ (wie Gregor Samsa!)
  • Zeit des kulturellen Aufschwungs, Kunst und Kultur wird wichtiger
  • Nur wenige Menschen haben etwas von diesem Glanz und Glamour, auch Gregor Samsa ist nur „Zuschauer“ und hängt sich ein Bild einer glamourösen Frau (im Pelz) an seine Zimmerwand

F. Kafka = G. Samsa?

Franz Kafka starb mit nur 41 Jahren und sein Leben war gezeichnet von unschönen Erfahrungen.
Er wurde in Prag geboren (im Jahr 1883) und hatte  fünf Geschwister, drei Schwestern und zwei Brüder, aber die zwei Brüder starben früh. Kafka machte zwar das Abitur, aber schon mit 20 vebrachte er einige Zeit in einem Sanatorium (eine Klinik). Er studierte Jura und schloss sein Studium sogar als „Doktor der Rechte“ ab. Ab 1907 arbeitet er in einem Versicherugskonzern . Im August 1912, da ist er 29, lernt er eine Frau aus Berlin kennen, sie schreiben sich Briefe und in diesem Jahr beginnt auch Kafka zu schreiben.. Es entsteht seine erste Erzählungen „Das Urteil“. Im Oktober hat Kafka allerdings Suizidgedanken und im November verfasst er dann „Die Verwandlung“.
Mit Anfang 30 schreibt Kafka einen Brief an seinen Vater, hier einige Zitate daraus:
– „Du hast dein Leben lang schwer gearbeitet, alles für deine Kinder, vor allem für mich geopfert…“

– „Von allen Seiten her kam ich in deine Schuld.“
– „Seit jeher machtest du mir zum Vorwurf, […]  daß ich dank deiner Arbeit ohne alle Entbehrungen in Ruhe, Wärme und Fülle lebte.“
—-> passt zu „Die Verwandlung“: Auch Gregor Samsa glaubt, dass er seiner Familie etwas schuldet, und er arbeitet wie verrrückt, um diese Schulden  bei seinem Chef abzustottern. Für die Schulden sind aber seine Familie/sein Vater verantwortlich, und nicht er selbst. Auch Kafka schuldet seinem Vater nichts! Er fühlt sich aber so, als würde er ihm etwas schulden.
– „…man hätte annehmen können, dass du mich einfach niederstampfen wirst, daß nichts von mir übrig bleibt.“
– „dieses mich oft beherrschende Gefühl der Nichtigkeit.“
– „[…] Furcht, die ich vor dir habe.“
– „Jedenfalls waren wir so verschieden. […] Ich, mager, schwach, schmal, Du stark, groß, breit.“
– „Du dagegen ein wirklicher Kafka an Stärke, Gesundheit, Appetit, Stimmkraft […].“
– Du sagtes „Kein Wort der Widerrede! […] ich verstummte gänzlich, verkroch mich vor dir.“
—> Auch Gregor Samsa hat Angst vor dem übermächtigen Vater. Der Vater, der ihn mit seinem Stock zurück ins Zimmer drängt, und der nach Gregors Verwandlung plötzlich ganz stark und gesund wirkt, sogar in Uniform herumläuft. Vorher war er immer krank gewesen und hatte morgens stundenlang gefrühstückt.

In Kürze

Die kürzeste Inhaltsangabe von Kafkas „Die Verwandlung“?!
Es geht um den Tuchhändler Gregor Samsa, der sich eines Morgens in seinem Zimmer in ein Ungeziefer verwandelt vorfindet, und um seine Familie, die mit diesem neuen „Zustand“ Gregors überfordert ist. Nach einigen Zwischenfällen, die sich alle in der Wohnung der Familie zutragen, stirbt der immer noch verwandelte Gregor aufgrund einer Verletzung, die ihm sein Vater mit einem Apfel zugefügt hat.